Über diese Seite

Wer hier schreibt, warum es diese Seite gibt und wie mit dem Interessenkonflikt umgegangen wird.

Stand: 21. August 2026

Worum es geht

kuendigungsseite.de sammelt, was Anbieter über die beiden Pflichtschaltflächen wissen müssen: den Kündigungsbutton nach § 312k BGB und seit Juni 2026 den Widerrufsbutton nach § 356a BGB. Gesetzestext, Rechtsprechung, die daraus entstandenen Anforderungen und die Fallstricke bei der Umsetzung.

Dass der Name der Seite nur die Kündigung nennt, hat einen historischen Grund: Sie ist entstanden, als es nur eine Pflichtschaltfläche gab. Der Widerrufsbutton folgt derselben Bauweise und denselben Fehlern, deshalb steht er hier daneben und nicht auf einer eigenen Seite.

Die Beiträge richten sich an Leute, die diese Wege bauen oder verantworten – Entwicklerinnen, Produktverantwortliche und Betreiber kleiner Anbieter, die weder Shopsystem noch Entwickler haben. Nicht an Verbraucher, die eine Vorlage für ihre eigene Kündigung suchen.

Wer schreibt

Leonard Bruett. Ich habe mich mit § 312k BGB beschäftigt, weil ich einen konformen Kündigungsweg umsetzen musste. Was dabei an Recherche angefallen ist, steht hier.

Der Interessenkonflikt, offen benannt

Ich betreibe Fairout, einen gehosteten Kündigungsweg nach § 312k BGB. Diese Seite verlinkt darauf. Das ist kein Zufall, sondern der Grund, warum es die Seite überhaupt gibt.

Damit das nachvollziehbar bleibt, gelten hier drei Regeln:

  1. Jeder Beitrag steht für sich. Die Beschreibung der Rechtslage ist vollständig genug, um den Kündigungsweg selbst zu bauen. Es gibt keinen Absatz, der etwas absichtlich offen lässt, damit man ein Produkt kaufen muss.
  2. Der Hinweis auf Fairout ist als solcher gekennzeichnet. Er steht in einem abgesetzten Kasten am Ende oder mit einer ausdrücklichen Offenlegung im Text.
  3. Selbst bauen ist eine legitime Antwort. In den Beiträgen steht, wann es sich lohnt und wann nicht – auch dann, wenn die Antwort gegen das eigene Produkt ausfällt.

Keine Rechtsberatung

Ich bin kein Anwalt. Was hier steht, ist eine Einordnung von Gesetzestext und veröffentlichter Rechtsprechung, geschrieben aus der Perspektive der Umsetzung. Für die Bewertung eines konkreten Kündigungswegs – erst recht, wenn schon eine Abmahnung vorliegt – braucht es anwaltlichen Rat.

Wo Beiträge Urteile zitieren, stehen Aktenzeichen und Datum dabei, damit man sie selbst nachlesen kann.

Korrekturen

Wenn etwas falsch ist, veraltet oder missverständlich: Hinweise sind willkommen. Korrigierte Beiträge tragen ein Aktualisierungsdatum, damit erkennbar bleibt, was sich geändert hat.

Kontakt über das Impressum.